Wir feiern 15 Jahre ESCAD AUSTRIA

2023 feiert die ESCAD das Jubiläum der Kolleginnen und Kollegen der ESCAD AUSTRIA. Zu diesem Anlass haben CEO Rudolf Rauch und Geschäftsführer Thomas Neudorfer die letzten Jahre Revue passieren lassen und ihre schönsten Erinnerungen mit uns geteilt.

Glückwunschbild mit zwei Männern die zum Jubiläum von Escad Austria gratulieren.
Abb.: 15 Jahre gibt es die ESCAD AUSTRIA mit Hauptsitz in Mondsee bereits.

Rudi, du hast damals die Idee, einen ESCAD-Standort in Österreich zu eröffnen, vorangetrieben und bist seit Beginn Geschäftsführer bzw. nun CEO. Wie hat sich die ESCAD AUSTRIA seit der Gründung verändert? 

Rudolf Rauch: Unseren ersten ESCAD-Standort haben wir damals in Mondsee eröffnet. Der Tag der Gründung war ein sehr besonderer für mich. Wir hatten einen Termin beim Notar, mitten im Nirgendwo und uns auf dem Weg dorthin bereits verfahren. Inzwischen bin ich an solche Termine gewöhnt, aber damals hatte ich hinsichtlich der Abläufe noch nicht viel Routine. Dazu kam, dass unser Notar ein alteingesessener Österreicher war und ich ganz schön zu tun hatte, um seinen Dialekt und auch bestimmte österreichische Begrifflichkeiten zu verstehen. Aber meinen deutschen Kollegen ging es nicht viel anders und gemeinsam konnten wir die ESCAD AUSTRIA dann auf den Weg bringen. Gestartet haben wir mit Engineering-Dienstleistungen und nach und nach das Leistungsportfolio ergänzt. Themen wie die Leichtbaurobotik und Intralogistik sind hinzugekommen. Außerdem haben wir einen weiteren Standort in Feldkirchen eröffnet und durch die Übernahme der Softwerk in Wels konnten wir Expertinnen und Experten im Bereich der Steuerungstechnik gewinnen. Einer der größten Meilensteine war aber zweifelsohne der Zusammenschluss mit dem Industriedienstleister ROBUR aus München. Dort sind wir nun Teil eines großen Experten-Netzwerks, das die Industriesegmente Wind, Wasser, Energie, Industrials und Prozessindustrie abdeckt.

Thomas, du bist noch nicht ganz so lange an Bord.

Thomas Neudorfer: Richtig. Als ESCAD 2019 die Softwerk Automation GmbH übernommen hat, bin ich quasi als Inventar mit zur ESCAD gekommen. In der Zeit, in der ich die ESCAD AUSTRIA als Geschäftsführer begleiten durfte, sind wir von einem eher kleineren Unternehmen zu einem relevanten Player gewachsen. Wir können unseren Kunden nun eine große Bandbreite an Lösungen anbieten, die ihnen dabei helfen, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu bewältigen.

Welches dieser Projekte ist euch denn besonders in Erinnerung geblieben?

Thomas Neudorfer: Ein besonderes Projekt in technischer Hinsicht war die Ablösung eines veralteten Prozessleitsystems bei einem namhaften Schokoladenhersteller. Wir haben dort das System Proleit eingeführt und einen enormen Mehrwert schaffen können. Der gesamte Produktionsstandort kann quasi von unserem System gesteuert werden – von der Rohmaterialannahme bis zur Auslieferung des fertigen Produktes. Besonders erinnerungswürdig sind aber nicht nur unsere Projekte, sondern auch Reaktionen von Kunden. Einer hat mal zu mir gesagt: “Ihr habt mich davor gerettet, meine Produktion einen Monat stilllegen zu müssen.” Das macht einen natürlich stolz.

Rudolf Rauch: Ich erinnere mich noch gut an unseren ersten Großauftrag, kurz nach der Gründung der ESCAD AUSTRIA. Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten in Mondsee war noch nicht mal richtig unterschrieben und das Team hatte auch noch Verstärkung gebraucht. Und trotzdem haben wir es mit viel Charme und einem großen Vertrauen in die Fähigkeiten unserer Leute geschafft, ein Millionen-Projekt im Bereich der Luftfahrt zu gewinnen. An die Euphorie damals erinnere ich mich sehr gerne zurück.

Was glaubt ihr ist die Ursache dafür, dass die Geschichte der ESCAD AUSTRIA erfolgreich verläuft?

Thomas Neudorfer: Das liegt zu einem sehr großen Teil an unseren großartigen Kolleginnen und Kollegen. Das Team arbeitet sehr unkompliziert und gut zusammen und begreift die “Hands-on-Mentalität” nicht als eine Floskel auf dem Papier. Hier packt jeder an, wenn es was zum Anpacken gibt.

Rudolf Rauch: Wenn man auf die letzten Jahre zurückblickt gibt es so viele schöne Momente und Erlebnisse mit den Kolleginnen und Kollegen. Wir haben gemeinsam Projekte gewonnen und neue Teams in unsere Reihen integriert. Dass wir schon seit der Gründung grenzüberschreitend zusammenarbeiten, war da sicherlich eine Hilfe. Wir arbeiten im Moment an den größten Luftfahrtprojekten der ESCAD-Geschichte, bringen den österreichischen Handel mit Industrieelektronik nun auch auf den deutschen Markt und versorgen mit unserer deutschen Abteilung Schaltschrankbau wiederum österreichische Kunden. Das ist eine Herausforderung, die unser deutsch-österreichisches Team aber hervorragend meistert.

Anlässlich von 15 Jahren erfolgreicher Geschichte macht man sich natürlich auch Gedanken über die Zukunft. Was wünscht ihr euch für die ESCAD AUSTRIA?

Thomas Neudorfer: Mein größter Wunsch für das Unternehmen ist es, dass wir die Möglichkeiten nutzen, unser aktuelles Portfolio zu schärfen, damit wir noch viele Kunden bei ihrer digitalen Transformation unterstützen können.

Rudolf Rauch: Das kann ich nur unterschreiben. Als Teil der ROBUR wollen wir nicht nur an der Seitenlinie stehen, sondern die Digitalisierung und den ökologischen Wandel der Industrie aktiv vorantreiben. Trotz ambitionierter Wachstumszielen wollen wir aber auch weiterhin unser Team im Blick behalten. Nur so können wir auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicherstellen, dass wir unseren fast schon familiären Zusammenhalt nicht verlieren.

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